Jordanien, gelegen im Zentrum des Nahen Ostens, vereint alte Kulturen, Wüstenlandschaften und biblische Geschichten. In Petra, der „rosaroten Felsenstadt“, sind kunstvoll gemeißelte Fassaden wie das Schatzhaus und das Kloster zu bewundern. Die antiken Stätten von Jerash, das Bergplateau des Nebo und die Mosaikkunstwerke von Madaba zeugen von Zivilisationen, die vor Tausenden von Jahren lebten. Am Toten Meer kann man im mineralreichen Wasser schwerelos treiben, während die Hauptstadt Amman mit der Zitadelle, der König-Abdullah-Moschee und den lebhaften Souks begeistert.
Jordanien bietet auch landschaftlich spektakuläre Ansichten: Wadi Rum, berühmt für seine ockerfarbenen Felsen, dient als Filmkulisse und ist zudem ein UNESCO-Geopark, während das Dana-Naturreservat mit seinen tiefen Canyons und der seltenen Tierwelt begeistert. Erstklassiges Tauchen wird am kristallklaren Riff von Aqaba am Roten Meer geboten. Stätten wie Umm Qais, Kerak oder das Beduinendorf im Wadi Musa sind Beispiele für die kulturelle Vielfalt dieses kompakten, aber beeindruckenden Landes.
Jordanien, ein Land, wo Antike, Wüste und heilige Geschichte auf wunderbare Weise zusammenkommen.
Das Nationalgericht Jordaniens ist zartes Lammfleisch, das in Jameed-Joghurt gekocht und auf Reis mit Mandeln serviert wird. Ein unverwechselbares Aroma macht dieses Gericht zur Festmahlzeit der Beduinenkultur.
Ein „umgedrehtes“ Reisgericht mit Gemüse und Fleisch, das man beim Servieren stürzt. Die Kombination aus Gewürzen und Texturen ist der Grund, warum es ein herzhaftes Familienklassiker ist.
Kichererbsenbällchen und der cremige Hummus sind fester Bestandteil eines jeden jordanischen Frühstücks. Frisch, knusprig und mit feinen Kräutern, sind sie typisch levantinisch.
Eine stille, spirituelle Stätte am Ostufer des Jordan wird in der Bibel als der Ort genannt, wo Jesus getauft wurde. Eine beeindruckende Atmosphäre wird durch archäologische Funde, die Überreste ehemaliger Kirchen und ruhige Uferabschnitte geschaffen. Als UNESCO-Welterbe ist der Pilgerort erstaunlich wenig besucht.
>Es ist lohnenswert, weil man biblische Geschichte in authentischer Stille erlebt – weit weg von den großen Menschenmengen.
In Umm ar-Rasas findet man bedeutende byzantinische Mosaike, wie das berühmte Bodenmosaik der St.-Stephanus-Kirche. Die Ruinen der Festungsanlagen und Türme sind Zeugen der bewegten Geschichte zwischen Römern, Byzantinern und den frühen Christen. Im Herzen Jordaniens liegt ein ruhiger, archäologisch faszinierender Ort.
Hier entdeckt man Kulturschätze abseits der großen Klassiker Jordaniens, weshalb ein Besuch sich wirklich lohnt.