In Sudan, dem Land der schwarzen Pharaonen, gibt es mehr Pyramiden als in Ägypten, und es beherbergt außergewöhnliche archäologische Stätten fernab großer Touristenströme. Die Königsgräber von Meroë (UNESCO) liegen in der Nubischen Wüste und sind ein eindrucksvolles Zeugnis der mächtigen Kuschenkultur. In der Hauptstadt Khartum treffen der Blaue Nil und der Weiße Nil aufeinander; außerdem finden sich hier das Nationalmuseum mit den Tempeln von Philae sowie der lebhafte Souk von Omdurman.
Die Landschaft umfasst Nil-Oasen, Savannen und die Felsenberge des Jebel Barkal (UNESCO), der in der pharaonischen Zeit als heiliger Berg verehrt wurde. Alte nubische Dörfer, Derwisch-Tänze, traditionelle Lehmbauten und die endlose Stille der Wüste verleihen dem Land eine einzigartige Atmosphäre.
Sudan, ein Land, das Geschichte, Ruhe und eine echte Kultur zusammenbringt.
Gewürzte Saubohnen mit Sesam, Öl und Zitronensaft – ein beliebtes Nationalgericht.
Dünner Sauerteigfladen, serviert zu Fleisch- und Gemüsesaucen – sehr typisch im Alltag.
Weiches Fladenbrot aus dem Norden Sudans, perfekt als Beilage zu traditionellen Gerichten.
Old Dongola war einst die Hauptstadt des nubischen Christentums im Mittelalter. Kirchen, Kuppelgräber und alte Wohnkomplexe prägen die Ruinenstätte. Der mächtige Nil bildet dabei einen faszinierenden Kontrast zur umliegenden Wüste.
>Old Dongola ist ein lohnenswertes Ziel, da es seltene Einblicke in die christlich-nubische Geschichte bietet.
Kerma zählt zu den frühesten afrikanischen Königreichen. Die archäologischen Grabungen offenbaren monumentale Lehmbauten, Statuen der schwarzen Pharaonen und über 5.000 Jahre alte Siedlungsspuren. Besonders beeindruckend ist die West-Deffufa, einer der ältesten Monumentalbauten Afrikas.
>Kerma ist ein einzigartiges Ziel, das die Ursprünge der afrikanischen Zivilisation sichtbar macht.